MPG

Erweiterung Gymnasium

Erweiterung Max-Planck-Gymnasium

Das Anfang der 1960er Jahre errichtete Max-Planck-Gymnasium soll zu einem 6-zügigen Gymnasium mit Ganztagsangebot erweitert werden. Die aus Stahlbeton und Ziegelmauerwerk errichteten Bestandsgebäude wurden im Jahr 2020 unter Denkmalschutz gestellt.

Südlich des Hauptgebäudes wird anstatt des bisherigen Fachklassentraktes ein neues 4-geschossiges Schulgebäude errichtet. In dem ca. 30 x 100 m großen Baukörper werden sechs Jahrgangsstufen nach dem Münchner Lernhauskonzept, die naturwissenschaftlichen, künstlerischen und musischen Fachräume sowie die neue Mensa und Pausenhalle untergebracht. Der Neubau erhält zwei Lichthöfe, die auch zur natürlichen Belüftung der Lernhausmitten dienen. Die in Teilbereichen mehrgeschossige, zentral gelegene Pausenhalle verknüpft sich räumlich über gestaffelte Lufträume mit den Unterrichtsetagen und wird über zwei Glasdächer belichtet.

Das markante Turnhallengebäude wird nach Westen mit einer neuen 2-fach Sporthalle erweitert. Unter dem eingeschossig auskragenden Dach, welches den Bestand mit dem Neubau verbindet, werden die Umkleiden und Geräteräume angeordnet.

Ziel des Entwurfes ist es, die umfangreiche Erweiterung möglichst kompakt und flächenschonend sowie unter Respektierung des vorhandenen denkmalgeschützten Ensembles zu realisieren. Das bestehende Erschließungsprinzip wird systematisch erweitert. Die neuen Baukörper entstehen „in zweiter Reihe“ und ordnen sich mit einer zeitgemäßen, aber zurückhaltenden Architektursprache dem Bestand unter.

Projekt: Erweiterung des Max-Planck-Gymnasiums um ein Lernhaus inklusive eines Fachklassentraktes und eine 2-fach Sporthalle

Ort: München, Weinbergerstraße 29

Auftraggeber: Baureferat der Landeshauptstadt München

Leistungen: Objektplanung LP 2-5 HOAI, Brandschutz

VGV-Verfahren: 2018

Baubeginn: 2023

Fertigstellung: 2026

BGF: 18.300 qm

Projekt Team: Tim Denninger, Jan Hertel, Markus Kilian, Diana Reichle, Michael Scholz mit Leila Chu, Nadine Keabi, Victor Núñez Navarro, Alwi Habib Nuru, Christian Rothe, Lucia Vogt, Florencia Wibisono

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