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Universitätsgebäude

Grünes Herz fungiert als Co-Working-Space

„Lernen ist eine ständige Bewegung; es beruht nicht auf Wissen.“ (Krishnamurti)

Das Lehmann Zentrum II als südlicher Schlussstein für den Campus am Übergang zum „Südpark“ ist in Anlehnung an ein neuronales Netzwerk geplant. Die Büroarbeitsplätze in einem äußeren Ring angeordnet mit freier Lüftung und freiem Blick fungieren als Sensoren, Synapsen zur Außenwelt.

Im Inneren liegen die Labor- und Seminarbereiche am grünen Atrium. Bewegungs-, Gemeinschafts-, Kommunikationsflächen und vielfältige Sichtbeziehungen durchziehen das Gebäude und
verweben die Areale der Institute miteinander. Kommunikation und Austausch bei der Forschung nach Neuem wird so ermöglicht.

Das Atrium als zentrale Schaltstelle nimmt neben dem Foyer im Osten, die Ausstellung im Westen und den Hörsaal auf. Das Deck über dem Hörsaal fungiert als grünes Herz, welches als zentraler Co-Working-Space mit seiner Wald- und Wiesenoptik die Produktivität der Mitarbeiter fördert und sowohl der Gesundheit, wie auch der Motivation und der Optimierung der Arbeitseinstellung dient. Die vielfältigen Blickbeziehungen im Atrium ermöglichen eine leichte Orientierung und über die offenen Treppen und Stege eine kommunikative Verknüpfung der Institutsareale.

Realisierungswettbewerb: Neubau Lehmann-Zentrum II TU Dresden

Ort: Dresden

Auftraggeber: Freistaat Sachsen

BGF: 13.000 qm

Projekt Team: Tim Denninger, Jan Hertel, Markus Kilian, Diana Reichle, Michael Scholz mit Lorena Castell Alegria, Leila Dong Yoon Chu, Mathis Osing, Carina Schöneshöfer, Lucia Vogt, Markus Wiesneth, Qiaoyi Wu

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