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Modellbild Wettbewerb Heinrich-Hoffmann-Schule

Wettbewerb 2. Preis

Im Oktober 2019 lobte der Freistaat Sachsen einen Realisierungswettbewerb für den Neubau des Lehmann-Zentrums II der TU Dresden aus.

Die Grundidee des Lehmann-Zentrums (Zentrum für „Integrated Engineering“) ist, durch die organisatorische und räumliche Zusammenführung der verschiedenen Institute die Kommunikation und Zusammenarbeit zu optimieren sowie Synergieeffekte zu nutzen. Im Ergebnis können alle Beteiligten gemeinsam effizienter, schneller und leistungsfähiger forschen, das Thema Software umfassend und vielschichtig adressieren und damit eine sichtbare Leuchtturm-Kompetenz für den Standort Sachsen ausbauen. Dabei geht es keineswegs nur um Forschungskompetenz, sondern anwendungsnah um Lösungen für Mittelstand und Industrie, um Ausgründungen und Ansiedlungen, gleichzeitig aber auch um die Attraktivität des universitären Ausbildungsstandortes.

In der Preisgerichtssitzung am 30. Januar 2020 wurde unser Entwurf mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

 

Auszug aus dem Preisgerichts-Protokoll:

[…]Der Verfasser präsentiert eine prägnante Leitidee, die aus dem Programm der Aufgabe abgeleitet ist. Die unterschiedlichen Raumarten des Lehmann‐Zentrums II werden zwiebelschalenartig um eine Mitte gruppiert: einem äußeren Ring aus Büros für die konzentrierte Einzelarbeit folgt eine innere Spange aus Laboren und dienenden Räumen, die wiederum einen mittig angeordneten Hallenraum begrenzen. Dieser Hallenraum nimmt den Hörsaal und Ausstellungsflächen für Sammlungsobjekte auf und bietet mit großzügigen Erschließungsflächen Raum für informelle Begegnung und Kommunikation. Die Halle ist in hohem Maße Ausdruck der besonderen Arbeitsatmosphäre im Gebäude, die von Austausch und gegenseitiger Inspiration geprägt sein sollte.[…]

Die besonderen gestalterischen Qualitäten des Entwurfes liegen insbesondere im Innenraum. Die Gruppierung der Bereiche um das Atrium erzeugt vielfältige Blickbeziehungen, die interessante Einblicke in die verschiedenen Tätigkeiten im Gebäude schaffen. Dabei kommt der Transparenz der Spangen entlang des Atriums eine besondere Bedeutung zu. Die Außenbezüge sind konzeptbedingt sparsam gesetzt in Form von wenigen Fluraufweitungen, diese sitzen allerdings an den richtigen Stellen.[…]

Die besondere Qualität des Entwurfes liegt in der maßgeschneiderten Gebäudeorganisation, die im besonderen Maße die Vorstellung des Auslobers abbildet, wie in dem Haus gearbeitet und gelebt werden soll.

 

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