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Kölner Architekturpreis 2017

Am Freitag, dem 22. September wurde der Kölner Architekturpreis 2017 verliehen.

Die Jury, der Volker Staab, Staab Architekten (Berlin) , Rainer Hofmann, bogevischs Büro (München) Oliver Thill, Atelier Kempe Thill (Rotterdam) Gerhard Matzig, Architekturjournalist (München) und Candida Höfer, Fotografin, Künstlerin aus Köln angehörten, vergab 5 Auszeichnungen und 8 Anerkennungen für besonders vorbildliche Baugestaltungen. Die Entscheidung fiel nach eingehender Begutachtung der 95 Einreichungen aus dem gesamten Spektrum des Bauschaffens – Wohn- und Bürobauten, Renovierungen und Umbauten, Bildungs- und Kulturbauten sowie Städtebau und Landschaftsplanung – und der Begehung von mehr als einem Dutzend in die engere Auswahl genommener Objekte. 

Juryurteil:

"Hybride Mischwesen nehmen selten ein gutes Ende. Die Chimäre etwa, ein Fabelwesen der Antike, zugleich Löwe, Ziege und Schlange, wird mit einem Speer erlegt. Im Gegensatz dazu verdient das Kölner Hybrid, halb Parkhaus, halb Wohnanlage, Anerkennung. Das gilt gleichermaßen für die Architekten, Bauherren und Behörden. Gemeinsam wurde der ökonomisch gebotene und baupolitisch vorbildliche Rückbau eines Parkhauses realisiert, indem auf den oberen drei Etagen trister Parkraum in Wohnraum umgewandelt wurde. Die Fassade verbindet die ungleichen Elemente auf stadträumlich wirksame Weise". 

 

v-architekten hatten den Wettbewerb zur Gestaltung der äusseren Fassade 2013 gewonnen und in der Folge in Abstimmung mit allen Planungsbeteiligten umgesetzt.

 

 → CPK

 

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